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Nachhaltigkeit im Badezimmer

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, sich über das eigene Konsumverhalten bewusst zu werden. Leider ist es manchmal nicht so einfach auf gewisse Gebrauchsgegenstände zu verzichten, doch das ist auch nicht immer notwendig. Mittlerweile hat man die Möglichkeit auf bessere und nachhaltigere Produkte zurückzugreifen. In diesem Artikel verraten wir, welche alternativen Möglichkeiten es gibt, um auf herkömmliche Materialien, wie u.a. Plastik im Badezimmer zu verzichten.

Festes Shampoo – Zero waste 

Der Unterschied zwischen flüssigem und festem Shampoo besteht darin, dass das feste Shampoo aus einem geringeren Wasseranteil besteht. Bei flüssigem Shampoo liegt dieser bei ca. 80 %, bei festem Shampoo bei rund um die 10 %. Aufgrund dessen sind feste Shampoos wesentlich kompakter und leichter. Im Durchschnitt verbraucht man ca. drei bis sechs Shampoo Flaschen pro Jahr.

Im Gegensatz zu flüssigem Shampoo wird das feste Shampoo meist ohne Plastikverpackung geliefert. Bei langfristiger Nutzung von festen Shampoos kann man hier eine große Menge an Plastikmüll sparen.

Reinigungspads 

Im Durchschnitt nutzt jede Frau ca. 1500 Wattepads pro Jahr. Mit der Nutzung von waschbaren Reinigungspads kann man problemlos auf diese Menge Plastikmüll verzichten. Diese Reinigungspads werden nach der Benutzung in der Waschmaschinen gewaschen und sind danach wieder gebrauchsfähig. 

Wattestäbchen 

Die gängigsten Wattestäbchen bestehen im Normalfall aus Plastik. Mittlerweile gibt es zu der herkömmlichen Variante gute Alternativen. Diese bestehen aus Bambus und Baumwolle. Der Rohstoff Bambus ist hierfür optimal, da dieser eine gute CO2-Bilanz hat und ein schnell wachsender Rohstoff ist.

Zahnpasta 

Feste Zahnpasta ist bis jetzt noch nicht so weit verbreitet, stellt dennoch eine optimale Alternative für die Umwelt dar. Der erste Pluspunkt, den die feste Zahnpasta bekommt, ist für die Verpackung, denn diese besteht in den meisten Fällen aus Glas und nicht aus Plastik. Achtet man auf die Inhaltsstoffe, bekommt die Zahnpasta ebenfalls weitere Pluspunkte, da diesen Produkten kein Mikroplastik und keine künstlichen Geschmacksstoffe enthalten. 

Recyceltes Toilettenpapier 

Um Standard Toilettenpapier herzustellen bedarf es zuerst vieler Rohstoffe, wie zum Beispiel: Birken, Fichten und anderen Bäumen. Diese Rohstoffe werden daraufhin mit aufwendigen mechanischen Prozessen verarbeitet. Greift man hier zu der Alternative, dem recyceltem Toilettenpapier, kann nicht nur eine Menge CO2-Emission gespart werden, sondern auch Bäume und bis zu 70 % Wasser.


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