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Zero Waste Lebensstil und ein Haustier – Ist das möglich?

Die Liebe von uns Menschen zu Hunden und Katzen ist seit jeher unerschütterlich. Im Jahre 2019 gab es alleine in deutschen Haushalten schätzungsweise etwa 14,7 Millionen Katzen und rund 10 Millionen Hunde. Auch der Zero-Waste-Trend findet seit Jahren mehr und mehr Anhänger. Für Haustierbesitzer, die diesen Lebensstil einschlagen wollen, stellt sich allerdings die Frage: „Ist ein Zero-Waste-Lebensstil überhaupt mit einem Haustier bzw. einer guter Haltung von diesem vereinbar?

Jeder Schritt ist ein guter!

Bevor du jetzt voller Euphorie startest und dir denkst, dass du deinen Hund oder deine Katze bald gänzlich ohne Müll halten kannst, möchten wir etwas auf die Bremse treten. Auch wenn Zero Waste nach dem kompletten Verzicht auf jeglichen Müll klingt, so ist dies eigentlich nicht umsetzbar. Es geht darum eine möglichst kleine Menge an Abfall zu erreichen und zu schauen, dass dieser Abfall möglichst recycelbar oder kompostierbar ist.

Wie viele Müll man Ende wirklich produziert wird bzw. wie streng man diesen Lebensstil führt, liegt natürlich an jedem selbst. Wenn du es einfach schafft, dass du deinen Müll deutlich reduzierst und dazu bewusster konsumierst, dann hast du bereits einiges erreicht.

Zero Waste bei Hunden und Katzen

Bei Menschen gibt es einige Grundpfeiler, die einem den Zero Waste-Lebensstil einfacher machen. So ist eine gewisse DIY Einstellung super für diesen Lebensstil. Wer selbst gerne baut und basteltet, der kann nicht nur alte Dinge direkt wiederverwerten, sondern spart sich auch noch Verpackungsmüll und andere Dinge. Wie beim allgemeinen Verzicht auf Plastik sind dazu Unverpacktläden eine gute Hilfe.

Auch für Haustiere sind diese zwei Grundpfeiler ein guter Start. Heutzutage gibt es Produkte wie Leckerlis oder auch Trockenfutter ohne zusätzliche Plastikverpackungen in manchen Tierhandeln oder auch Unerpacktläden. Natürlich ist auch hier eine gewisse DIY Haltung hilfreich. Es gibt unzählige Rezepte für Hundekekse und andere Leckereien.  Aber auch die Hauptnahrung des Haustieres kann man selbst kochen.

Hierbei ist es allerdings sehr wichtig, dass man dies nur mit genügend Fachwissen und eigentlich auch in Abstimmung des Tierarztes macht. Besonders Hunde und Katzen benötigen ausreichend Nährstoffe und sind bei ihrer Nahrung bekanntlich von ihrem Menschen abhängig. Daher seid euch bitte eurer Verantwortung bewusst.

Spielzeug und Betten

Für die Bastler und Handwerker unter euch wird es vor allem spannend, wenn es um die Spielzeuge und Betten eure Vierbeiner geht. Eine Hundehütte zu bauen, scheint dabei noch sehr einleuchtend und auch „einfach“. Aber auch ein Körbchen bzw. ein Bett zu basteln, ist am Ende doch nicht so komplex wie gedacht. Grundvoraussetzung dazu sind wohl Nähfähigkeiten und dann geht gerne ins Netz und sucht euch z.B. auf Pinterest eine paar Ideen. So kann man schon aus etwas Stoff, Faden, einem alten Kissen und einem abgenutzten Pulli ein schönes Bettchen schneidern.

Bei Spielzeug gibt es genügend ähnliche Ideen im Netz. Wer dieses allerdings kaufen möchte, dem Empfehlen wir dabei Spielzeug aus Tau. Besonders bei Hunden, welche gerne mal ihre Zähne in ihre Sachen jagen und kauen.


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