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Plastikfrei feiern

Zu einer guten Party sagt doch niemand nein. Egal, ob es die entspannte Grillparty im Garten des Onkels mit Freunden und Verwandten ist, oder der 18. Geburtstag des besten Freundes, der bis 6 Uhr morgens geht und „legendär“ ist. Eine gute Feier weiß zu begeistern, so oder so. Essen und Trinken dürfen natürlich auf keiner guten Party fehlen. Was aber in Zukunft gerne weggelassen werden kann? Das Plastik!

Wie ihr eure nächste Party ohne Plastik plant und das ohne das Budget gleich zu verdoppeln, verraten wir euch hier.

Partyklassiker aus Kunststoff

Aber wo benutzen denn viele Menschen, bestimmt auch wir und ihr, Plastik, welches man in jedem Fall vermeiden sollte? Der Klassiker kommt wohl jedem direkt in den Kopf. Wo viele Menschen viel essen bzw. trinken, da wird ordentlich Geschirr benötigt. Damit genug da ist und nach der Party niemand stundenlang spülen muss oder die Spülmaschine die nächsten drei Tage pausenlos läuft, greifen viele auf Einweggeschirr zurück. Das gibt es günstig und in großer Menge in jedem Supermarkt um die Ecke.

Da du auf unserer Seite unterwegs bist, erübrigt es sich wohl zu sagen, dass Teller, Tassen, Messer, Gabeln, Löffel und Becher aus Plastik auf keinen Fall nachhaltig sind und keine Verwendung finden sollten. Günstig gekauft, einmal benutzt und dann ohne Aufwand entsorgen mag zwar lange der Zeitgeist gewesen sein, aber dieser hat unserer Umwelt auch merklich geschadet.

Die Lösung hier ist logisch. Weg vom Einweggeschirr hin zum „normalen Geschirr“. Klar ist, dass diese Lösung im ersten Moment nicht optimal scheint, da es mit höheren Kosten und erhöhtem Aufwand verbunden ist, aber ihr verzichtet damit komplett auf Müll durch Geschirr. Natürlich gibt es noch das Risiko, dass das Geschirr kaputt geht und so nicht nur finanziell ein Schaden entsteht, sondern auch Müll, aber das Risiko muss einkalkuliert werden.

Wenn du wegen des Risikos oder des Preises von so viel Geschirr doch nicht auf normales Geschirr setzen möchtet, dann nutze zumindest einen anderen Rohstoff als Plastik als Einweggeschirr. Mittlerweile gibt es auch Versionen aus Papier oder auch aus Bambus.

Aber nicht nur das Einweggeschirr ist vermeidbarer Plastikmüll, oftmals entsteht auch durch das, was auf dem Geschirr landet, eine Menge an Verpackungsmüll. Snacks gehören zu jeder Party. Vor allem beliebt sind dabei Erdnüsse, Chips und Flips. Wer diese klassisch im Supermarkt kauft, wird diese nur in der regulären Plastikverpackung finden – höchstens Nüsse findet man in einer Verpackung aus Metall. Hier ist die Suche nach Alternativen relativ schwierig.

Ein paar unverpackt Läden haben vielleicht Chips, welche nicht in Plastik verpackt sind. Aber die Suche wird schwer. Eine erste gute Idee ist es, wenn du zumindest darauf achtest, dass die Chipsverpackung möglichst wenig Plastik enthält. Ein paar Hersteller haben mittlerweile Bäckertüten ähnliche Verpackungen für ihre Chips eingeführt. Bei diesen ist lediglich eine Schicht Plastik auf der Spitze der Tüte zu finden, aber teils wird die Tüte selbst noch mit einer Beschichtung aus Kunststoff versehen. Wenn du bei den Snacks also ganz auf Plastik verzichten möchte, musst du vielleicht entweder auf die Klassiker verzichten, oder du machst deine Chips selbst und verpackst sie dann in Mehrwegdosen.

Wenn du es nun schon beim Geschirr und vielleicht auch bei den Snacks geschafft hast, auf Kunststoff zu verzichten, dann fehlen natürlich noch die Getränke. Hier sollte die Sache etwas einfacher werden. Mehr und mehr Getränkehersteller bringen ihre Getränke im Glas auf dem Markt – dabei sind Klassiker wie Cola oder Limo. Den Alkohol für die Party wird man im Zweifelsfall sowieso eher im Glas als in der Plastikflasche finden.


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